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Aktuelles

Presse/News


Neues aus Berlin | 27. Februar 2026

Tariftreue bei öffentlichen Aufträgen – ein wichtiger Schritt für faire Arbeit

Wer mit Steuergeld arbeitet, muss fair bezahlen. Darum hat der Bundestag in dieser Woche das Tariftreuegesetz beschlossen.

Für die SPD ist klar: Wenn der Staat Aufträge vergibt, darf das nicht auf Kosten der Beschäftigten gehen. Künftig sollen öffentliche Aufträge nur noch an Unternehmen gehen, die nach Tarif bezahlen und sich an Tarifverträge halten. Tarifverträge stehen für gute Löhne, sichere Arbeitsbedingungen und soziale Absicherung.

Die Verhandlungen waren intensiv, und nicht alles konnte so umgesetzt werden, wie ursprünglich geplant. Besonders bei Lieferaufträgen mussten Kompromisse gefunden werden. Klar ist aber auch: Das Tariftreuegesetz war eine ausdrückliche Forderung der SPD. Dass das Gesetz nun kommt, ist daher auch Ausdruck einer politischen Richtungsentscheidung zugunsten stärkerer Tarifbindung und klarer sozialer Standards.

Wichtig ist: Zum ersten Mal auf Bundesebene gibt es nun verbindliche Regeln, die Tariftreue festschreiben. Gerade jetzt, wo der Staat viel Geld investiert, darf dieses nicht in Lohndumping fließen.

Das Gesetz sorgt dafür, dass Wettbewerb über Qualität und Leistung statt über den niedrigsten Lohn läuft. Gleichzeitig sollen die Regeln einfach und digital umsetzbar sein, damit Unternehmen nicht unnötig belastet werden.

Für die SPD ist das Tariftreuegesetz ein wichtiger Schritt zu mehr Gerechtigkeit auf dem Arbeitsmarkt. Es zeigt: Faire Löhne und gute Arbeit sollen Standard sein – gerade bei Aufträgen, die mit Steuergeld bezahlt werden.

Holger Mann, MdB


Neues aus Europa | 27. Februar 2026

An der Seite der Ukraine: Für Freiheit und Sicherheit in Europa

Vor vier Jahren begann Russlands großangelegte Invasion der Ukraine – grundlos, völkerrechtswidrig und durch nichts zu rechtfertigen. Vier Jahre Krieg haben Spuren hinterlassen: Müdigkeit, Zynismus und opportunistische Stimmen werden lauter. Umso alarmierender ist, dass ausgerechnet die USA unter Donald Trump inzwischen die Verantwortung Russlands relativieren, auf Geschäfte mit dem Kreml setzen und ihre Unterstützung für die Ukraine massiv zurückfahren.

Für uns gilt das Gegenteil. Wir stehen weiterhin klar und unmissverständlich an der Seite der Ukraine. Ihre Verteidigung ist kein regionaler Konflikt, sondern eine Frage europäischer Sicherheit und unserer gemeinsamen Werte. Wer heute bei der Ukraine wegschaut, gefährdet Frieden und Freiheit in ganz Europa.

Deshalb braucht es weiterhin politische, finanzielle und militärische Unterstützung. Nicht aus Kriegslogik, sondern weil ein gerechter Frieden nur auf der Grundlage von Freiheit, Souveränität und Demokratie möglich ist. Europa darf hier nicht wanken – sondern muss Haltung zeigen.

Matthias Ecke, MdEP


Neues aus Berlin | 20. Februar 2026

Social Media sicher für Kinder – klare Regeln statt pauschaler Verbote

Unsere Kinder wachsen in einer digitalen Welt auf, die oft auf maximale Aufmerksamkeit ausgelegt ist – nicht auf ihr Wohl. Soziale Medien bieten Austausch, politische Teilhabe und Gemeinschaft. Gleichzeitig bergen viele Plattformen Risiken, besonders für Kinder und Jugendliche.

Studien zeigen, dass exzessive Nutzung suchtähnliche Muster entwickeln kann. In der Helios Klinik Leipzig werden immer mehr junge Patientinnen und Patienten wegen problematischem Medienkonsum behandelt, berichtet Michael Kroll, Chefarzt der Kinder- und Jugendpsychiatrie.

Doch Social Media ist nicht grundsätzlich schädlich. Richtig genutzt, kann sie bereichern. Deshalb geht es nicht um Verbote, sondern um klare und wirksame Regeln – besonders für junge Menschen.

Unser Vorschlag für eine altersgestufte Regulierung:

  • Unter 14 Jahren: Kein Zugang zu sozialen Netzwerken. Anbieter werden verpflichtet, den Zugang technisch wirksam zu verhindern. Verstöße werden konsequent sanktioniert.
  • 14 bis 16 Jahre: Altersgerechte Versionen sozialer Medien – ohne algorithmisch gesteuerte Feeds, ohne personalisierte Inhaltsausspielung und ohne suchtverstärkende Funktionen wie Endlos-Scrollen, automatisches Abspielen, Push-Benachrichtigungen, Gamifizierung oder nutzungsbasierte Belohnungssysteme.
  • Ab 16 Jahren: Personalisierte Algorithmen dürfen nicht voreingestellt sein. Empfehlungssysteme sind standardmäßig deaktiviert (Opt-in-Modell).

Unser Ziel ist es, soziale Medien wieder zu echten sozialen Netzwerken zu machen – ohne manipulative Mechanismen und mit klarem Vorrang für den Schutz junger Menschen.

Holger Mann, MdB

Quelle: https://www.mdr.de/nachrichten/deutschland/politik/social-media-verbot-kinder-spd-jugendschutz-100.html


Neues aus Berlin | 20. Februar 2026

Der Investitionspakt für den Filmstandort Deutschland kommt

Pünktlich zum Beginn der Berlinale bringt die Bundesregierung einen Investitionspakt für die Filmwirtschaft mit einem „Filmbooster“ auf den Weg. Für den Produktionsstandort Deutschland ist das ein wichtiges Signal.

Die SPD hat sich mit ihrer Linie durchgesetzt, die Investitionsverpflichtung gesetzlich zu regeln. Statt freiwilliger Selbstverpflichtungen der Sender und Streamingdienste, wie es die Union favorisiert hatte, wird somit erstmals ein verbindlicher Rahmen geschaffen, der für mehr Planungssicherheit in der Branche sorgen kann. Wir wollen damit vor allem Arbeitsplätze in Deutschland erhalten und dafür sorgen, dass Filmschaffende hier überhaupt eine Arbeitsgrundlage haben. Viele hatten zuletzt berichtet, dass sie sich bald gezwungen sehen würden, ihre Karriere im Film aufzugeben, wenn nicht schnell wieder mehr in Deutschland produziert wird.

Kernpunkte der Einigung:

  • Rund 250 Millionen Euro jährlich für die Filmförderung – nahezu eine Verdopplung der bisherigen Mittel
  • Eine Investitionsverpflichtung von acht Prozent für Streamingdienste und Sender, die in deutsche Produktionen fließen sollen

Ob die Investitionsverpflichtung, wie es sich bereits in anderen europäischen Ländern gibt, sich in der Praxis bewährt, wird eine Evaluation der Maßnahme zeigen. Entscheidend ist, ob diese Quote von acht Prozent tatsächlich zusätzliche Investitionen auslöst, die Wertschöpfung im Land hält und internationale Produktionen anzieht

Zusätzlich zur Investitionsverpflichtung ist es unser Ziel, Deutschland im internationalen Wettbewerb mit steuerlichen Anreizmodellen nachhaltig zu stärken. An anderen Produktionsstandorten sind diese längst Standard. Dank SPD ist dieses Ziel verbindlich im Koalitionsvertrag verankert. Wir wollen ein steuerliches Anreizsystem als nächstes umsetzen.

Holger Mann, MdB


Neues aus Europa / 20. Februar 2026

Mehr als eine künstlerische Erzählung

Im Rahmen des LUX-Filmpreises zeigen wir „It Was Just an Accident“ am 27.Februar im Zentralkino Dresden. Die kostenlose Filmvorführung beginnt um 18 Uhr und wie auch im letzten Jahr halten wir wieder Popcorn und Getränke für euch bereit. Im Anschluss wollen wir über den Film und die aktuelle Situation der Menschen im Iran ins Gespräch kommen.

„It Was Just an Accident“ wird selbst Teil des politischen Diskurses über Freiheit, Menschenrechte und Widerstand in einer Gesellschaft, in der unabhängige Kulturproduktion und politische Kritik staatlicherseits massiv unter Druck stehen.

Der iranischen Regisseurs Jafar Panahi, welcher 2025 den Spielfilm ohne offizielle Dreherlaubnis im Iran entstehen ließ, war und ist aktuell wieder von den iranischen Behörden inhaftiert worden. Er war mit einem Berufsverbot belegt, nutzte den Film aber, um über die Folgen von Repression, Erinnerung und Versöhnung nachzudenken – und gleichzeitig die Grenzen der Kunst unter einem autoritären Regime auszuloten.

Die Geschichte verwebt einen scheinbar zufälligen Autounfall mit der existenziellen Frage nach Gerechtigkeit und Vergeltung: Eine Gruppe ehemaliger politischer Gefangener glaubt, einem früheren Folterer zu begegnen und ringt mit der Frage, ob sie Rache üben soll oder nicht.

Matthias Ecke, MdEP


Pressemitteilung | 16. Februar 2026

Für den Schutz von Kindern bei Social Media braucht es klare Regeln

Henning Homann, Co-Vorsitzender der SPD Sachsen: „Ich unterstütze ein Social-Media-Verbot für Kinder unter 14 Jahren, wie es Manuela Schwesig, Alexander Schweitzer, Tim Klüssendorf, Stefanie Hubig und weitere SPD-Bundestagsabgeordnete vorschlagen. Die Realität auf vielen Plattformen ist geprägt von Gewaltdarstellungen, sexualisierten Inhalten und der massenhaften Verbreitung von Verschwörungserzählungen. Diese Inhalte überfordern junge Menschen, verzerren ihr Weltbild und gefährden ihre gesunde Entwicklung. Der Schutz von Kindern muss Vorrang vor wirtschaftlichen Interessen haben. Es ist unsere gesellschaftliche Pflicht, klare Regeln zu schaffen und Eltern nicht länger allein zu lassen.

Gleichzeitig brauchen wir eine grundlegende Befreiung des Internets von der Dominanz der großen Tech-Konzerne, die heute faktisch bestimmen, was sichtbar ist und was nicht. Sie kontrollieren Algorithmen, sammeln persönliche Daten und reißen sämtliche Profile an sich, ohne ausreichende demokratische Kontrolle. Mein zentrales Ziel ist es, die großen Plattformbetreiber endlich in die Verantwortung zu nehmen. Wenn über ihre Netzwerke kriminelle Inhalte verbreitet werden, müssen sie konsequent haftbar gemacht werden. Die bisherigen Regelungen reichen dafür nicht aus.”

Veranstaltungen

Termine


HEUTE
27.02.
Landeskonferenz AG Migration und Vielfalt

Freitag, 27. Februar 2026, 18:00 Uhr
Landeskonferenz der AG Migration und Vielfalt der SPD Sachsen
Dresden, Herbert-Wehner-Haus, EG, barrierefrei, Devrientstraße 7
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13.03.
Landeskonferenz AG Selbst Aktiv

Freitag, 13. März 2026, 18:00 Uhr
Landeskonferenz der Arbeitsgemeinschaft Selbst Aktiv in der SPD Sachsen
Dresden, Herbert-Wehner-Haus, EG, barrierefrei, Devrientstraße 7
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14.03.
Debattencamp „Sachsen 2040“

Samstag, 14. März 2026, 10:00 Uhr

Kubus Leipzig, 04318, Permoserstraße 15, 04318 Leipzig

Auf dem Debattencamp wollen wir miteinander, aber vor allem auch mit externen Gästen aus der Bundes-SPD, der sächsischen Zivilgesellschaft, der Wirtschaft und der Wissenschaft über wichtige Zukunftsfragen diskutieren.

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