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Wir fördern Arbeit

Zu den Ergebnissen des Koalitionsausschusses in Berlin erklärt Kathrin Michel, Co-Vorsitzende und Bundestagsabgeordnete der SPD Sachsen:
„Arbeit hat Vorrang. Mit diesem Grundsatz blicken wir als SPD in der Koalition auf die anstehenden Veränderungen in der Wirtschaftspolitik ebenso wie in der Sozialpolitik. Sichere Arbeitsplätze in Industrie und Mittelstand sowie Wirtschaftswachstum sind die Prioritäten.
Wir beschleunigen den Ausbau der Infrastruktur. Beim Bau von Straßen, Schienen und Wohnungen werden wir schneller. Dafür stehen Rekordsummen bereit. Wir haben klargestellt: Alles, was baureif ist, kann sofort gebaut werden. Das schafft Arbeitsplätze und bringt unser Land voran.
Die Reform des Bürgergeldes hin zu einer neuen Grundsicherung setzen wir zügig um. Wir wollen mehr Menschen in Arbeit und Qualifizierung bringen. Das hat etwas mit Gerechtigkeit und Fairness zu tun. Unsere Solidargemeinschaft unterstützt Hilfebedürftige mit Existenzsicherung, Teilhabe, Qualifizierung und Vermittlung in Arbeit. Im Gegenzug erwartet sie die Mitwirkung derjenigen, die diese Unterstützung in Anspruch nehmen. Darum ist es auch so wichtig, dass die Jobcenter so ausgestattet sind, dass sie ihre Aufgaben auch in gewohnter Qualität erledigen können. Dafür sorgen wir auch im Haushalt 2026.
Wir fördern Arbeit statt Arbeitslosigkeit. Wir sind uns einig, dass wir Einsparungen in der Grundsicherung vor allem erreichen, wenn wir mehr Menschen noch schneller in Arbeit bringen. Und damit auf dem Arbeitsmarkt wieder mehr offene Stellen angeboten werden, brauchen wir vor allem Wirtschaftswachstum.”
Bundestag bringt Bauturbo auf den Weg
In dieser Woche hat der Bundestag das „Gesetz zur Beschleunigung des Wohnungsbaus und zur Wohnraumsicherung“ – den Bauturbo beschlossen. Ziel ist es, die Schaffung von Wohnraum, insbesondere in Städten, deutlich zu erleichtern, Planungsverfahren zu verkürzen und dadurch Bezahlbarkeit zu sichern.
Nach Jahren des Stillstands am Wohnungsmarkt will die Bundesregierung den Genehmigungsstau auflösen und zugleich den sozialen Wohnungsbestand stärken.
Bezahlbares Wohnen in der Stadt bleibt Mangelware. Steigende Baukosten, Fachkräftemangel und langwierige Verfahren bremsen den Neubau. Der Bauturbo soll hier gegensteuern, indem er Kommunen ermöglicht, Wohnungsbauvorhaben auch ohne Bebauungsplan in einem beschleunigten Verfahren zu genehmigen – sofern die Kommune zustimmt. Darüber hinaus können Städte künftig flexibler zusätzlichen Wohnraum innerhalb der Stadt schaffen – etwa durch Umnutzungen, Aufstockungen, Anbauten oder Bauen in zweiter Reihe. Solche Maßnahmen scheiterten bislang oft an starren Planvorgaben.
Der Bauturbo hat eine klare soziale Dimension: Durch leichtere Planung und ein wachsendes Wohnraum-Angebot soll eine spürbaren Dämpfung der Mietpreise erreicht werden. Zudem wird der Umwandlungsschutz in Gebieten mit angespanntem Wohnungsmarkt um fünf Jahre verlängert, um zu verhindern, dass Familien oder ältere Menschen aus ihren Vierteln verdrängt werden. Zusätzlich profitieren u.a. Kitas und Schulen von diesen neuen Regelungen.
Mit dem Bauturbo setzt die Bundesregierung ein zentrales Versprechen des Koalitionsvertrags um: mehr Tempo bei der Schaffung neuer Wohnungen mit klarer sozialer Komponente.
Zusätzliche Bauflächen, mehr Optionen zur Nachverdichtung, eine langfristige Strategie für bezahlbares Wohnen und erhöhte Fördergelder werden helfen, die Wohnungsfrage zu lösen. Der Bauturbo ist ein wichtiger Impuls, jetzt kann die Umsetzung vor Ort in den Kommunen beginnen.
Holger Mann, MdB

Die Deutsche Einheit bleibt gesamtdeutscher Auftrag
Zum Tag der Deutschen Einheit erklären die Vorsitzenden der SPD Sachsen, Kathrin Michel und Henning Homann:
Kathrin Michel: „35 Jahre nach der Wiedervereinigung sehen wir in Deutschland große Erfolge, genauso wie Ungleichheiten, die nach wie vor bestehen. Die Menschen in Sachsen haben mit ihrer Arbeit, ihrem Engagement und ihrem Mut unser Land in den vergangenen Jahrzehnten aufgebaut.
Aus einem schwierigen Start sind starke Strukturen gewachsen, sowohl wirtschaftlich, gesellschaftlich als auch kulturell. Darauf können wir alle gemeinsam stolz sein.
Trotz aller Erfolge bleibt die zentrale Aufgabe bestehen: Wir müssen echte Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse schaffen. Faire Arbeit, gleiche Chancen für die junge Generation, Investitionen in unsere Regionen und eine Politik, die den Menschen in Sachsen zuhört und ihnen den gleichen Respekt entgegenbringt wie überall sonst im Land.“
Henning Homann: „Die Deutsche Einheit ist insgesamt eine große Erfolgsgeschichte. Der Respekt vor der Lebensleistung der Menschen in Sachsen ist für uns Maßstab und Antrieb zugleich. Die Erfolge der vergangenen 35 Jahre sind ihr Verdienst. Die Deutsche Einheit bleibt auch zukünftig gesamtdeutscher Auftrag.
Es geht um mehr als ein gemeinsames Rechtssystem und eine gemeinsame Kultur. Einheit bedeutet auch gleiche Löhne für die gleiche Arbeitsleistung, eine vergleichbare Wirtschaftskraft oder ein vergleichbarer Wohlstand.
Wir brauchen in Deutschland eine ehrliche Debatte über die gerechte Verteilung von Vermögen in ganz Deutschland, auch zwischen Ost und West. Bei den Löhnen und Vermögen ist die Grenze bis heute sichtbar. Diese Grenze verschwinden zu lassen, ist der Auftrag für die nächsten Jahre.“
Hintergrund:
Studie zur Einkommens- und Vermögensungleichheit in Deutschland. (Im Auftrag der Ostbeauftragten der Bundesregierung)
Studie zum Lohngefälle zwischen Ost und West. (Im Auftrag der Hans-Böckler-Stiftung)
Auf dem Weg zur technologischen Souveränität: Sachsen als Schlüsselregion
Am Mittwochabend versammelten sich die europäischen Halbleiter-Hersteller in Brüssel, um sich über den aktuellen Stand der Branche auszutauschen. Dabei hatte ich die Gelegenheit als Keynote-Speaker, meine Perspektive zu schildern. Besonders wichtig war es mir, folgende Punkte hervorzuheben:
- Sachsen ist ein europäisches Halbleiterzentrum mit starken Fabriken in Dresden und treibt Innovation sowie Souveränität voran.
- Der „Chips Act 2.0“ ist nötig für bessere Koordination und mehr Investitionen – Sachsen profitiert von regionaler Förderung.
- Fachkräftesicherung und regionale Zusammenarbeit stärken die europäische Zukunft im Chipmarkt.
Die europäische Halbleiter-Industrie ist essenziell – sie sichert Jobs und bringt uns Unabhängigkeit von anderen Weltregionen.
Die EU muss gute politische Rahmenbedingungen für die Branche setzen – daran arbeite ich im Industrieausschuss mit. Mit der Erklärung aller Mitgliedsstaaten für einen Chips Act 2.0 sind die Weichen für den neuen Aufbruch gestellt.
Matthias Ecke, MdEP
96,2% für SPD-Oberbürgermeister
Dieter Greysinger ist am Sonntag zum vierten Mal in Folge zum Oberbürgermeister von Hainichen gewählt worden

Wow! Das ist mal ein echt starkes Ergebnis für die SPD. Mit 96,2% der Stimmen ist Dieter Greysinger in Hainichen zum vierten Mal in Folge zum Oberbürgermeister gewählt worden. Seit 2004 ist er im Amt und hat dabei seine Wahlergebnisse kontinuierlich gesteigert. Inzwischen tritt schon gar niemand mehr gegen ihn an.
Dieter Greysinger erhielt bei der Wahl am Sonntag 2.319 Stimmen und damit 96,2 Prozent der abgegebenen Stimmen. Die Wahlbeteiligung lag bei 37,2 Prozent – ein Ergebnis, das die Erwartungen übertroffen hat.
„Das Ergebnis ist für mich ein großer Vertrauensbeweis. Es zeigt, dass die Menschen den eingeschlagenen Weg unterstützen und gibt Rückenwind für die kommenden Jahre“, so Greysinger nach der Wahl. Er betonte zugleich, dass dieses Resultat ohne die Unterstützung seines Teams und der Stadtratsfraktion nicht möglich gewesen wäre.
Der 60-Jährige führt die Geschicke der Stadt bereits seit 2004 und hat sich in den vergangenen Jahren mit immer klareren Mehrheiten durchgesetzt: 2004 mit 57 Prozent gegen einen CDU-Kandidaten, 2011 mit 78 Prozent gegen einen CDU- und einen FDP-Kandidaten, 2018 mit 79 Prozent gegen einen CDU-Mann. Dass er diesmal ohne Gegenkandidaten antrat, zeigt die breite Anerkennung seiner Arbeit in der Stadtgesellschaft.
Greysinger, gelernter Sozialversicherungsfachangestellter und seit 1990 in Hainichen zuhause, setzt auf Verlässlichkeit, Kontinuität und die enge Zusammenarbeit mit den Bürgerinnen und Bürgern. „Mir ist wichtig, dass Hainichen sich weiter positiv entwickelt – sozial gerecht, lebensnah und gemeinsam mit den Menschen vor Ort“, so der Oberbürgermeister.
Herzlichen Glückwunsch Dieter und danke für deine tolle Arbeit.
„Lieber Karl, Du wirst uns sehr fehlen.“

Die SPD Sachsen trauert um Karl Nolle. Am 24. September 2025 ist der langjährige SPD-Abgeordnete des Sächsischen Landtages (1999 bis 2014), Karl Nolle, im Alter von 80 Jahren in Dresden verstorben. Dazu erklären:
Henning Homann, Co-Vorsitzender der SPD Sachsen und Vorsitzender der SPD-Fraktion: “Die Sozialdemokratie trauert um Karl Nolle. Unsere Gedanken und unser Mitgefühl sind bei seiner Ehefrau Christl und seiner Familie. Karl Nolle hat die SPD-Fraktion und die sächsische Sozialdemokratie 15 Jahre als Landtagsabgeordneter und weit darüber hinaus geprägt, er war Unternehmer mit Herzblut und Politiker mit unbestechlichem Kampfgeist. Karl hatte den Mut sich mit den Mächtigen anzulegen. Seine Frau und er haben dafür einen hohen persönlichen Preis gezahlt, sich aber nie einschüchtern lassen. Der Mut und die Geradlinigkeit von Karl Nolle wird uns auch in Zukunft Auftrag und Verpflichtung sein. Die sächsische Sozialdemokratie trauert um ein Vorbild. Wir verlieren mit ihm einen streitbaren Geist, der sein Herz am rechten Fleck hatte.”
Dirk Panter, ehemaliger Vorsitzender der SPD-Fraktion (2014 bis 2025): “Karl Nolle war ein Mensch mit Haltung und Herz. Als Unternehmer hat er nicht nur Arbeitsplätze geschaffen – er hat Verantwortung übernommen und seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stets geschätzt.
Als Politiker stand er für klare Werte, für ein Sachsen, das alle im Blick behält und für Gerechtigkeit – ganz gleich ob es um den Facharbeiter oder um den Ministerpräsidenten ging. Mit Mut, Sachverstand und einem unerschütterlichen Kompass hat er viel bewegt – für die Wirtschaft, für die Gesellschaft, für unseren Freistaat. Lieber Karl, Du wirst uns sehr fehlen.”
Martin Dulig, ehemaliger Vorsitzender der SPD-Fraktion (2007 bis 2014): “Was habe ich mich mit ihm gestritten! Wie häufig war ich anderer Meinung! Wie oft habe ich mich über ihn aufgeregt! Und? Karl Nolle war ein echter Sozi. Ein Typ. Einer, der sich nicht politisch korrumpieren ließ, der Unrecht aufgedeckt und bekämpft hat. Nicht aus Eitelkeit, sondern weil es seine zutiefst demokratische Genetik war. Ich habe ihm viel zu verdanken. Er hat mich unterstützt, vor allem gerade dann, wenn es schwierig war. Er hat in schweren Zeiten der sächsischen Sozialdemokratie neuen Wind eingehaucht. Und wie unfair ist man mit ihm umgegangen! Er hat das Unrecht der Mächtigen, wie von Biedenkopf und Milbradt, attackiert und hat dafür persönlich einen hohen Preis bezahlt. Jetzt ist er gestorben. Sein Lebenswerk, der Aufbau der Druckerei in Dresden, hat man zerstört. Es ist dann still geworden um ihn. Zu still. Zu tief die Verletzungen. Was bei mir bleibt, ist Traurigkeit und Dankbarkeit.”
Veranstaltungen
Termine
Freitag, 27. Februar 2026, 18:00 Uhr
Landeskonferenz der AG Migration und Vielfalt der SPD Sachsen
Dresden, Herbert-Wehner-Haus, EG, barrierefrei, Devrientstraße 7
Hier anmelden.
Freitag, 13. März 2026, 18:00 Uhr
Landeskonferenz der Arbeitsgemeinschaft Selbst Aktiv in der SPD Sachsen
Dresden, Herbert-Wehner-Haus, EG, barrierefrei, Devrientstraße 7
Hier anmelden.
Samstag, 14. März 2026, 10:00 Uhr
Kubus Leipzig, 04318, Permoserstraße 15, 04318 Leipzig
Auf dem Debattencamp wollen wir miteinander, aber vor allem auch mit externen Gästen aus der Bundes-SPD, der sächsischen Zivilgesellschaft, der Wirtschaft und der Wissenschaft über wichtige Zukunftsfragen diskutieren.